Schädlingsbekämpfung

/Schädlingsbekämpfung
Schädlingsbekämpfung2019-03-27T13:33:59+00:00

Schädlingsbekämpfung

Keine Sorge – ein Garten ganz ohne Schädlinge oder Pflanzenkrankheiten ist zwar eine schöne Vorstellung, in der Natur gibt es diesen aber leider nicht. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen verschiedenste Mittel, um den Schädlingen in Ihrem Garten den Kampf anzusagen. Doch manchmal kann die Schädlingsplage auch einfach an der falschen Bepflanzung der Fläche liegen.

Mögliche Ursachen für Schädlinge

  • Überdüngter Boden

    Düngen ist gut und wichtig, wenn Sie Ihre Pflanzen mit ausreichen Nährstoffen versorgen möchten. Zu viel Dünger kann allerdings dazu führen, dass das natürliche Gleichgewicht des Bodens gekippt wird, vor allem wenn chemische Dünger zum Einsatz kommen. Als natürliche Variante zur Unterstützung des Pflanzenwachstums empfehlen sich auch Mulche.

  • Zu eng gesetzte Pflanzen

    Pflanzen sind so unterschiedlich wie Menschen, deswegen haben sie auch verschiedene Ansprüche an ihren jeweiligen Standort. Kontrollieren Sie deshalb, ob Faktoren wie Frischluft oder Sonne auch auf die entsprechenden Pflanzen abgestimmt sind.

  • Zu dichter Boden

    Auch ein zu dichter Boden kann dazu führen, dass Sie sich verstärkt mit Schädlingen herumschlagen müssen. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig die Beschaffenheit Ihres Bodens und lockern Sie ihn gegebenenfalls auf, um für gute Belüftung zu sorgen. Bei der Gelegenheit können Sie dann auch gleich aufkommendes Unkraut entfernen.

  • Einsatz von Monokulturen

    Wie Sie wahrscheinlich bereits wissen, sind Monokulturen viel anfälliger für Krankheiten und ungeliebte Schädlinge. Setzen Sie daher, wenn möglich, auf Pflanzenvielfalt und Mischkulturen, damit die Pflanzen voneinander profitieren und sich gegenseitig im Wachstum unterstützen.

Maulwurfsgrillen, Erdraupen und Wiesenschnaken biologisch, wirkungsvoll und nachhaltig bekämpfen.

Verwendung: April–September
Gebinde: für 100 qm

Die Larven des Dickmaulrüsslers biologisch, wirkungsvoll und nachhaltig bekämpfen.

Verwendung: März–Ende Mai, August bis Anfang Oktober
Gebinde: für 100 qm

Trauermücken mit Nematoden biologisch, wirkungsvoll und nachhaltig bekämpfen.

Verwendung: ganzjährig
Gebinde: für 100 qm

Obstmaden in Äpfeln, Birnen und Pflaumen biologisch, wirkungsvoll und nachhaltig bekämpfen.

Verwendung: September – Dezember
Gebinde: für 100 qm

Engerlinge des Gartenlaubkäfers biologisch, wirkungsvoll und nachhaltig bekämpfen.

Verwendung: Juli – September
Gebinde: für 100 qm

Nema-Quick ist eine Bewässerungshilfe, die es den Nematoden erleichtert, ins Erdreich einzudringen.

Gebinde: 50 ml

Mit dem Nema-Sprayer nützliche Nematoden zeit- und kraftsparend aufsprühen.

Biologische Bekämpfung des Wald- und Feldmaikäfers.

Aufwandmenge: 30–50 kg/ha
Gebinde: 3kg

Biologische Bekämpfung des Juni- und Gartenlaubkäfers.

Aufwandmenge: 30–50 kg/ha
Gebinde: 3kg

Achtung: Das Nettogewicht entspricht dem Gewicht am Tag der Abfüllung. Durch die Lagerung entflieht Feuchtigkeit, was zu einem Gewichtsverlust, aber keinem Qualitätsverlust führt.

Kontaktinsektizid mit extrem großer Sprühdüse zur gezielten Bekämpfung der Deutschen und Gemeinen Wespe in Nestern und Direktbekämpfung einzelner Wespen.

Anwendung: ganzjährig
Gebinde:
500 ml

Gartenlaubkäfer biologisch in die Falle locken. Einfach zur Flugzeit die Trichterfalle im Garten aufstellen.

Aufwandmenge. pro 100 qm 1 Falle
Anwendung:
Mai – Juni
Gebinde:
1 Stück

Pheromon-Lockstoff für die Gartenlaubkäfer-Falle.

Gebinde: 1 Stück

Mechanische Schädlingsbekämpfung

Topsnap eignet sich aufgrund Robustheit und Langlebigkeit für dauerhaften Einsatz im Indoor- Bereich. Gefahrlos für Anwender, kein Kontakt mit totem Tier.

Gebinde: 1 Stück

Edelstahl-Wühl- und Schwermausfalle für Feldflächen. Extrem robust und Langlebig. Einfach zu reinigen.

Gebinde: 1 Stück

Zum einfachen Erkunden der Wühlmausgänge. Der Knauf kann zum Reinigen der Wühlmausgänge verwendet werden.

Gebinde: 1 Stück

Öffnet ein Loch in der Größe der topcat-Falle.

Gebinde: 1 Stück

Oranger Markierstab zum leichten Erkennen der gestellten Falle.

Gebinde: 1 Stück

Schritt 1

Um einen Mäusegang zu finden, stecken Sie den Suchstab in der Nähe frischer Mäusehaufen in Abständen von rund 5 cm jeweils 10 – 15 cm tief in den Boden, bis Sie deutlich einen Hohlraum wahrnehmen.

Vergrößern Sie das Loch mit dem Suchstab, damit Sie mit einem Finger die genaue Gangrichtung feststellen können. Vermeiden Sie, wenn möglich, die Gänge mit Ihren Schritten zu zerdrücken.

Schritt 2

Schneiden Sie ein scharfkantiges Loch, indem Sie den Lochschneider von oben durch den Gang und ca. 3–4 cm unter den Gangboden hinunter drehen. Tun Sie dies mit sanftem Druck, damit der Gang nicht zerstört wird. Ziehen Sie den Lochschneider mit dem Erdpfropfen aus dem Loch. Sammeln Sie mit der Spitze des Suchstabes die auf den Gangboden hinuntergefallene Erde zur Mitte des Loches zusammen & drücken Sie dann mit dem Knauf des Suchstabes den Gang sauber & glatt.

Schritt 3

Stellen Sie die geschlossene Falle so ins Loch, dass ihr Durchgang optimal mit Gangrichtung und Ganghöhe übereinstimmt.
Drücken Sie an der Oberfläche mit der Hand die Erde so an die Falle, dass sie dicht umschlossen ist, damit weder Licht noch Luft in den Mäusegang dringen kann. Achten Sie darauf, dass für den Spannhebel genügend Bewegungsraum bleibt.

Spannen Sie dann die Falle, und markieren Sie den Standort deutlich.

Schritt 4

Ist der Fallenmechanismus ausgelöst, bewegen Sie die Falle seitlich hin & her, um das Loch zu vergrößern. Ziehen Sie die Falle vorsichtig heraus, entsorgen das tote Tier und platzieren die Falle wieder im gleichen Loch. Diesen Vorgang wiederholen Sie, bis keine Maus mehr gefangen & die Falle nicht mehr verwühlt wird. Dann entfernen Sie die Falle & stecken den Markierstab in das offene Loch. Ist das Loch nach rund 2 Std. nicht verwühlt, halten sich keine Schermäuse mehr im Gang auf.